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Das Adelshaus Lepos

Die Adelshäuser Alberon, Labados, Artisan und Ralin aus meiner Buchreihe „Feenis Alberon“ habe ich bereits vorgestellt.

Als Fünftes siedelte das Adelshaus Lepos auf die letzte freie Insel. Von Anfang an war ihnen ihre Neutralität besonders wichtig. Aus der Politik hielten sie sich heraus und in Streitigkeiten zwischen den Häusern nahmen sie eine neutrale Position ein, sodass sie bald zur neutralen dritten Partei in Streitigkeiten hinzugezogen wurden.
Bis zur Ansiedlung von dem Adelshaus Miowa verhielten sie sich immer neutral, doch schon seit den ersten Tagen pflegen sie eine enge Freundschaft mit Miowa, was vor allem Ralin in vielen Momenten stört und an ihrer Objektivität zweifeln lässt.
Lepos ist außerdem das einzige Haus, dessen Vorsitz nicht vererbt, sondern alle 5 Jahre neu gewählt wird. Mehrere Jahrzehnte behielt Trakkan den Vorsitz und wurde von seinem Sohn Gelias abgelöst. Unzufriedene Zungen behaupten, die Wahl wäre nicht mit rechten Dingen zugegangen, jedoch konnte dies nie bewiesen werden. Gelias drängt – anders als sein Vorgänger – auf eine offene Positionierung des Hauses gegenüber der anderen, stößt jedoch dabei auf starken Widerspruch, da die Mehrheit des Hauses nach wie vor unparteiisch bleiben will, was jüngste Ereignisse aber kaum zulassen wollen.

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Gastbeitrag: Kreativität planen

Oft werde ich gefragt: Woher bekommst du eigentlich deine Ideen? Es wäre etwas kurz gegriffen auf die literarische Muse zu verweisen, die einen Autor bisweilen küsst – oder auch nicht – und von der alles stammt. Hin und wieder mag es auch dieser geniale Einfall sein, der aus dem Nichts zu kommen scheint, doch gemeinhin ist man, nach meiner Erfahrung, als Autor besser beraten, seinen Ideenstrom und seine Schöpferkraft zu planen und zu managen. Hundert Ideen auf einmal nützen fast genauso wenig wie keine Einzige über Wochen hinweg.
Um seine eigene Kreativität zu steuern, hilft es sehr, sich zunächst klar darüber zu sein, was menschliche Kreativität eigentlich ist und wo sie herkommt.

Im Gegensatz zum landläufigen Vorurteil, kommen die Ideen weder aus dem Nichts noch aus einem selbst. 99% der Einfälle, die wir Menschen auf den Tisch bringen, sind Kombinationen von bereits existierenden Dingen.

Dampfmaschine + Kutsche = Auto

… und dergleichen. Ob der menschliche Geist überhaupt zu dem 1% völlig originärer Ideen fähig ist, bleibt umstritten.

Das nimmt allerdings eine große Menge Druck von unseren Schultern. Wir müssen nicht die eine zündende, nie dagewesene Idee haben, die noch nie einer hatte. Es genügt, wenn wir bereits bekannte Elemente neu kombinieren, zusammenwürfeln und modifizieren. Schaut man sich die erfolgreichsten Serien und Filme der letzten Jahrzehnte an, erkennt man schnell, wie hier eigentlich nur gut kombiniert und spannend aufbereitet wurde.

Wenn es also nicht notwendig ist etwas völlig Neues aus dem Boden zu stampfen, kann ich Techniken gezielt anwenden, um Ergebnisse zu erhalten. Die bekannteste Technikgruppe dabei ist natürlich das »Brainstorming«. Wörter, Gedanken, lose Fetzen von Information, egal was das Gehirn anbietet, man kann es aufschreiben und dann Verbindungen suchen, Assoziationsketten bilden und auf diesem Weg zu einer neuen Idee gelangen. Das geht schnell und mit etwas Training spielerisch von der Hand. Mehrfach durchgeführt kann ich dann mit den Ergebnissen wieder neu assoziieren oder mir meinen besten Ansatz aussuchen, um damit weiter zu arbeiten.

Wenn man nach Arthur Köstler geht, kann man anstatt mit Assoziation auch mit Bisoziationen arbeiten – gezielte Suche nach Dingen, die nicht miteinander verbunden sind. Solche nicht verketteten Begriffe zu erhalten, kann mitunter sehr schwierig sein, weil unsere Gedanken nun einmal verbunden sein wollen. Wenn man aber bisher unverbundene Sachen zusammenbringt, kann das zu genialen Ideen führen.

Es gibt aber auch Hilfsmittel, die einem helfen können. Ich habe viele Ideen mit Rory’s Story Cubes entwickelt – ich habe inzwischen fast alle der kleinen Bildwürfel. Eigentlich sollen sie als Anregung zum Geschichtenerzählen für Kinder dienen, aber genauso gut kann man mit den Bildern Assoziationsketten bilden, die zu Handlungssträngen für einen Roman oder eine Kurzgeschichte werden.

Ähnlichen Effekt kann die Google-Bildersuche haben, denn eine detaillierte Abbildung erzählt oft jedem Betrachter eine andere Geschichte. Oder man schaut durch die Illustrationen in Bildbänden, Brettspielen und Concept Art für das Lieblingscomputerspiel. Und wollen einem trotz der Bilderflut keine Ideen kommen, kann man immer noch davon träumen.
Natürlich kann ich darauf hoffen, dass mir des Nachts im Traum das Bild wieder einfällt, und ich mich nach dem Aufwachen noch daran erinnern kann. Sicherer ist es allerdings, das Träumen auf den Tag zu verlegen. Bewusst in ein Bild eintauchen, sich vorstellen man steht in dem Gebäude, auf dem Berg oder zwischen diesen Kriegern, erlaubt es einem, von den eigenen Schritte zu träumen. Fragen zu stellen. Was ist wohl hinter dem Baum? Wohin komme ich, wenn ich diese Tür durchquere? Worum geht es in diesem Streit?

Je lockerer man an diese Fragen herangeht, je offener das eigene Unterbewusstsein mit den Bildern und Eindrücken arbeiten darf, umso freier und interessanter werden auch die Ideen. Und je häufiger man Tagträume dieser Art, kleine Traumreisen praktisch, durchführt, umso einfacher wird das Spiel und die Ideen fließen irgendwann von ganz allein.

Leider ist nicht jede Idee auch eine gute Idee. Oder sogar eine großartige. Viele Einfälle sind sogar schlecht, oder nur so lange gut, bis man ein zweites Mal darüber nachdenkt. Wie also die guten Ideen herausfiltern? Oder sogar die großartigen? Ein Patentrezept habe ich in den letzten Jahren zwar nicht gefunden, aber es gibt zwei Anzeichen für gute Ideen: Sie sind auch morgen noch gut und überleben den Kontakt mit anderen Menschen. Wenn man nach dem darüber-schlafen mit dem Geistesblitz noch etwas anfangen kann, ist das schon mal ein guter Indikator. Für den zweiten Schritt braucht man jedoch Hilfe.
Manche Autoren schrecken davor zurück, jemand anderen an den eigenen Ideen teilhaben zu lassen. Böswillig, wie die Menschen sind, könnten die Fremden ja den genialen neuen Ansatz einfach stehlen! Nach meiner Erfahrung ist diese Sorge jedoch völlig unbegründet: Die meisten Leute haben nicht das Durchhaltevermögen, um eine eigene Geschichte, einen Roman oder ein Drehbuch zu schreiben. Und die allermeisten Autoren sind voll mit eigenen Ideen und Projekten und haben keine Zeit auch noch die Ideen der anderen zu klauen. Also ruhig raus mit dem Einfall und im persönlichen Gespräch herausfinden, ob er was taugt.

Geistesblitze, Erleuchtungen, Inspiration – all das ist planbar und lässt sich steuern. Die richtigen Hilfsmittel für sich zu finden und die kreativen Muskeln zu trainieren, sind dabei logische Schritte auf dem Weg zum Ideenfeuerwerk. Wichtig ist, sich nicht davon einschüchtern zu lassen, dass, vor allem zu Beginn, die Gedanken noch nicht brillant und die Einfälle noch nicht einzigartig sind. Das kommt mit der Zeit und Übung. Und man muss nicht das Rad neu erfinden. Manchmal genügt es, wenn man Zauberer auf die Highschool schickt.

Über den Autor: Francis Bergen, 1984er Mathematiker und Autor aus Oberhausen, bezieht seine kreative Energie aus seiner unstillbaren Neugier. Seit er sich 2002 mit Rollenspielen auseinander zu setzen begann, schreibt er Kurzgeschichten und Gedichte aus einem breiten Genrespektrum. Sein erster Fantasyroman „Der steinige Weg Freiheit“ ist im August 2017 erschienen, seine Kurzgeschichten kann man auf seiner Webseite und in der einen oder anderen Anthologie lesen.
Mehr zu seiner Arbeit findest du hier.

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How To: Figuren verkuppeln

Es ist Valentinstag und Liebe liegt in der Luft – oder so ähnlich. Das Thema Liebe ist weit genug, um es in unendlichen Blogbeiträgen zu bearbeiten, doch einer nach den anderen. Kümmern wir uns erst einmal darum, dass am Valentinstag kein Charakter alleine sein muss 😉
Figuren zu verkuppeln ist nicht immer einfach. Ich saß schon etliche Male vor meinem Computer und bin verzweifelt, wie ich es schaffen soll, dass sie endlich zusammen kommen. Ein paar Dinge sind mir dabei aufgefallen, die ich gerne mit dir teilen möchte.

Welche Art von Liebenden sollen es sein?

Das ist eine Frage, mit der du dich schon im Plotting beschäftigen solltest. Eine Art, die du nicht magst, wirst du auch nur schwer schreiben können. Also überlege dir, was du gerne liest. Eine kurze Liste an Arten, die mir eingefallen sind (kein Anspruch auf Vollständigkeit):
From friends to Lovers. Zwei Personen kennen sich schon ewig und sind (sehr) gute Freunde. Diese Beziehung fundiert vor allem auf ihrer gemeinsamen Vergangenheit, dem Vertrauen und dem Verständnis füreinander. Die Schwierigkeit ist jedoch, sich diese Gefühle einzugestehen, weil man die Freundschaft nicht kaputt machen will.
Die verbotene Beziehung. Verbotenes reizt. Mit dieser Prämisse spielt die verbotene Beziehung. Warum es verboten ist, kannst du dir selbst überlegen. Das Prickelnde des Verbotenen ist hier eine der wichtigsten Punkte und auch die Frage, was getan wird, damit die Beziehung nicht auffliegt.
Verfeindete Liebende. Zwei Personen, die sich (auf den Tod) nicht leiden können, doch plötzlich passiert etwas. Sie müssen sich zusammen tun, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen oder finden durch Zufall heraus, dass sie doch nicht so unterschiedlich sind. Den Reiz macht vor allem aus, dass sich der Charakter nicht entscheiden kann, ob er jetzt den anderen liebt oder hasst und sich der Gefühle des anderen nicht sicher ist.
Langsam entwickelnd. Wie der Name schon sagt, entwickelt sich diese Beziehung nur sehr langsam. Das ist vor allem in Geschichten so, wenn der Fokus nicht auf der Liebe und der Beziehung ist oder die Charaktere sich nicht ständig sehen.
Hals über Kopf. Vor allem Romace-Bücher spielen gerne mit der Liebe auf den ersten Blick. Man sieht einen anderen und ist völlig hin und weg. Dieses Prinzip ist auch auf die gesamte Beziehung anzuwenden. Nach wenigen Tagen ziehen die Charaktere zusammen, nach ein paar Monaten heiraten sie… Es ist das Gegenstück zu der langsamen Entwicklung.
Habe ich eine Art vergessen? Schreib sie mir.

Wenn du weißt, welche der Arten zu schreiben willst – Mischarten sind auch kein Problem – kannst du mit dem Schreiben loslegen.

Aber wie kommen sie jetzt zusammen?

Das kann bei jeder Art anders sein, doch ein paar Sachen funktionieren immer:
Die Romantik. Vorausgesetzt natürlich, dass keiner der Charaktere Romantik hasst. Doch bei Kerzenschein, mit romantischer Musik im Hintergrund zu essen, lässt vermutlich viele Herzen schmelzen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die Romantikvorstellung zu deinen Charakteren passt.
Die Lebensgefahr. Wenn ich ehrlich bin, ist das Verkuppeln durch Lebensgefahr eine meiner liebsten Arten. Es ist eine Situation völliger Anspannung gefüllt mit Adrenalin. Beiden wird im Angesichts des drohenden Todes klar, wie viel sie sich gegenseitig bedeuten. Das Geständnis sich selbst und gegenüber dem anderen kommt dann meistens sehr schnell von allein.
Der Streit. Theoretisch kann man es als abgeschwächte Form der Lebensgefahr sehen. Wenn die zwei Personen sich richtig in den Haaren haben, kann die Angst um die Beziehung/Freundschaft das leitende Motiv der Szene sein.
Das Fundament. Über ein gemeinsames Fundament z.B. durch gemeinsame Interessen lässt es sich einfach verkuppeln. Zwei Personen, die sich in einem Buchclub kennenlernen, haben gleich etwas, worüber sie reden können. Genau so ist es auch mit einer gemeinsamen Backstory. Irgendetwas muss die beiden nachhaltig Charaktere verbinden.
Gemeinsame Schwierigkeiten. Kaum etwa schweißt so sehr zusammen, wie das Überwinden gemeinsamer Schwierigkeiten. Dabei ist wichtig, dass die beiden zusammenarbeiten, sich gegenseitig vertrauen und aufeinander angewiesen sind. Dabei haben sie außerdem eine Gelegenheit, sich näher kennenzulernen und zu verstehen, warum sie zueinander passen.

Das sind meine Tipps zum Verkuppeln von Figuren. Wenn du noch mehr kennst, lass sie mich gerne wissen! 🙂
Eine letzte wichtige Sache: Ende des Buches ist nicht das Ende der Liebesgeschichte!

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Wie ich plotte

Die Vorbereitung eines Buches ist mit das Wichtigste, womit sich ein Autor beschäftigt. Wie wichtig es wirklich ist, merkt man oftmals erst, mitten im Schreiben, wenn man auf Plotholes stößt oder nicht mehr weiß, wie es weitergeht. Um sowas zu vermeiden, ist es wichtig, sich ausreichend vorzubereiten. Doch genau so wie jedes Buch anders ist, ist auch jede Vorbereitung anders. In meinem Blogartikel darüber, wie ich vorbereite, habe ich bereits einmal einen allgemeinen Vorbereitungsüberblick gegeben. Dieses Mal fokussierte ich mich jedoch darauf, wie ich meine Geschichten plane.

In meinem Vorbereitungsüberblick bin ich bereits auf verschiedene Arten des Plottings eingegangen. Auch wenn es gefühlt unzählig viele gibt, bin ich von einer absolut überzeugt: der 3-9-27 Methode. (Falls du diese Methode nicht kennst, kannst du sie hier nachlesen.)

Mein erster Schritt ist das Ausarbeiten der Idee. Ideen kommen mir immer und überall, aber nicht jede Idee ist dafür geeignet, geschrieben zu werden. Habe ich eine Idee, die ich gut finde und mit der ich arbeiten möchte, versuche ich aus dem Wirr Warr ein bis drei wichtige Personen zu extrahieren. Meistens baue ich den Charakter (teils mit, teils ohne Backstory) vor dem eigentlichen Plotting-Beginn. Habe ich die Charaktere setze ich sie in verschiedene Szenarien und schaue, wie sie sich verhalten. Dieses Szenen-Brainstorming ist mein erster Schritt und funktioniert nicht nur mit den Charakteren, sondern auch mit dem Setting und der Frage, was in dieser Welt alles möglich wäre.

Habe ich das Brainstorming abgeschlossen, habe ich eine ganze Liste an Szenen, die eventuell cool wären und die ich gerne schreiben will. Doch bevor ich an den eigentlichen Plot-Plan gehe, schaue ich mir die Szenen nochmals genauer an und sortiere aus, welche mit meiner Ursprungsidee nicht mehr viel gemein haben oder doch nicht zu den Charakteren passen. Die Szenen des Aussortierens schmeiße ich jedoch nicht weg, sondern behalte sie für andere Projekte oder einen möglichen zweiten Teil im Hinterkopf.

Der nächste Schritt ist die Zuordnung. Bei der 3-9-27 Methode hat jedes Kapitel eine bestimmte Funktion. Mein Szenenplan ist an diesem Punkt sehr zerstückelt, hat jedoch schon eine grobe Struktur.

Im nächsten Schritt werden die Lücken gefüllt.
Was muss passieren, damit die Charaktere von der einen zur anderen Szene gelangen? Welche Lücken haben die Szenen an sich? Welche Szenen passen vielleicht doch nicht in den Gesamtzusammenhang, sind störend oder zu viel? Welche Szenen muss ich dramatischer oder weniger dramatisch machen? … Anhand diesen und ähnlichen Fragen gehe ich nach und nach den Plot durch und arbeite mit jeder Szene an sich. Sie wird angepasst, so weit das nötig ist.

Wie genau dieser Plan ist, ist jeden Autor selbst überlassen. Ich mag es, wenn vor allem der Anfang sehr fest geplant ist, es jedoch zum Ende hin viele Lücken gibt. Bei mir füllen sich diese Lücken von alleine, weil meine Charaktere plötzlich sagen: „Hey, wir wollen noch … machen.“ In meinem letzten NaNo-Projekt bin ich ohne einen Plan für Block 8 an sich gestartet und es hat sehr gut funktioniert, weil diese Lücke von meinen Charakteren gefüllt wurde. Das ist jedoch eine Geschmacksfrage, ob man das will oder nicht. Es ist jedoch wichtig, dass du die Methode findest, mit der du arbeiten kannst, denn es ist dein Buch!

Nochmals in aller Kürze: Szenen brainstormen, aussortieren, zuordnen, Lücken füllen und Szenen anpassen 🙂

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Rückblick Januar

Der Januar ist vorbei und damit auch der erste Monat des Jahres. Zwischen den Prüfungsvorbereitungen, Vorträgen und anderen Prüfungsleistungen, die ich erbringen musste, wurde es teils ganz schön stressig. Doch jetzt habe ich wieder Zeit. Die nächsten Wochen werden vergleichsweise ruhig und ich freue mich, ein wenig entspannter zu machen. Auch wenn ich noch lange nicht alles gemacht habe, was ich für Uni dieses Semester zu tun habe, gönne ich mir erst Mal ein paar Tage frei, bevor ich wieder voll mit dem Autorenleben einsetze 😀
Doch jetzt erst Mal ein kleiner Rückblick meines letzten Schreibmonats. Für 2020 an sich habe ich mir ein paar übergeordnete Ziele gesetzt, doch so ganz ohne Monatsziele läuft bei mir gar nicht.

In etwa ist das, was ich den Januar über gemacht habe. Der zweite Teil von Feenis Alberon ist zu Ende geschrieben, ich habe 4 Blogposts verfasst und hochgeladen, ich habe eine Geschichte für eine Anthologie Ausschreibung geschrieben und eingereicht und ich habe endlich das Exposé für Projekt Nymphe geschrieben und bei dem ersten Verlag eingereicht. Insgesamt komme ich auf fast 20.000 Wörter, die ich geschrieben habe, was mehr sind, als ich gehofft hatte.

In ein paar Farben ausgedrückt, sah mein Schreibmonat also so aus:

Gezählt sind hier alle Worte, die ich für mein Autorenleben geschrieben habe. Also Blogbeiträge, Feenis 2 und die Kurzgeschichte für die Anthologie.

Ich war selbst erstaunt, dass es ein recht produktiver Monat geworden ist, trotz des Stresses, den ich hatte. Ich hoffe, dass die nächsten Monate auch nur im Ansatz so produktiv werden, wie der Januar 😉

Und der Februar?

Wie viel ich im Februar Zeit zum Schreiben und Überarbeiten habe, weiß ich noch nicht. Das kommt vor allem darauf an, wie zeitintensiv die Essays werden, die ich Ende des Monats abgeben muss. Mein Ziel ist jedoch wieder, 500 Wörter pro Tag zu schreiben – sei es für den Blog oder in einem Projekt. Auf meiner Liste stehen sogar zwei Anthologie-Ausschreibungen, an denen ich gerne teilnehmen möchte – und die Kurzgeschichten müssen auch noch geschrieben werden 😀
Doch das Ziel, was ich unbedingt erreichen will, ist Feenis 2 fertig zu bekommen. Das heißt: überarbeiten (mehrfach), Meinung von Testlesern einholen, nochmals überarbeiten und an den Lektor schicken.

Wünscht mir Glück 😉