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März Reviews- Todessamen, Irish Blood und Poltern im Herzen

Seit Ende Januar versuche ich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde zu lesen. Das klappt mal mehr, mal weniger gut. So oder so habe ich in den vergangenen zwei Monaten mein Ziel erreicht: mehr zu lesen. Und das bedeutet, dass es auch mehr Bücher gibt, zu denen ich meinen Senf dazu geben will. Um aber nicht den Rahmen zu sprengen und nur noch Rezensionen zu posten, habe ich mich entschlossen ab jetzt nur noch einmal im Monat einen Post über die Bücher zu machen, die ich im vergangenen Monat gelesen habe. Deswegen wird sich das Rezensionsformat etwas ändern 🙂
(Zur Vereinfachung sind hier nur die Amazon eBooks verlinkt. Je nach Buch gibt es diese jedoch auch in anderen Shops.)

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Wenn Geschichten triggern…

Schon seit Längerem verfolge ich die Debatten auf Social Media, ob Triggerwarnungen (oder auch Content Notes, kurz CN) unbedingt nötig sind. Immerhin ist es ein recht neues Phänomen, das Lesende sie fordern und Schreibende darüber nachdenken, diese in ihre Bücher hinzuzufügen. Und wenn ich ehrlich bin, versteh ich beide Seiten.

Ich habe das Gefühl, dass vor allem Autor:innen sich gegen Triggerwarnungen aussprechen. Doch auch von Lesenden hört man immer wieder, dass sie nicht nötig seien. Es gibt die Befürchtung, dass die Handlung gespoiltert oder zu vorhersehbar wird.

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Trommelwirbel: Der Newsletter kommt

Es ist soweit. Lange habe ich mir vorgenommen, dass ich meinen eigenen Newsletter starte und endlich ziehe ich es durch 😀

Geplant ist, dass einmal im Monat der Newsletter dich über alle Neuigkeiten informiert. Ich erzähle dir, wie es mit meinen Projekten steht und du bekommst Einblicke in mein Autorinnenleben. Außerdem erzähle ich dir wie es mit den Veröffentlichungen steht und was du ich die nächsten Wochen so plane.

Wenn du also Lust hast immer up to date zu bleiben, kannst du dich hier für meinen Newsletter einschreiben (oder diesen Link benutzen) und du verpasst nichts mehr. 🙂


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Was ich in meinem Studium über mein Schreiben gelernt habe

Es ist geschafft. Meine Bachelorarbeit ist geschrieben. Mit 13 Hausarbeiten, 4 Essays und meiner 30-seitigen Bachelorarbeit habe ich in den letzten 7 Semestern über 200 Seiten wissenschaftliche Arbeiten verfasst. Das wissenschaftliche Schreiben unterscheidet sich in wesentlichen Punkten zu dem kreativen Schreiben, mit dem ich meine Bücher schreibe, doch ein paar Dinge habe ich trotzdem lernen können.
Vermutlich ist keiner der Punkte überraschend, doch ich wollte sie trotzdem mit euch teilen.

Prokrastination muss sein. Das klingt jetzt vielleicht wie jemand, der gerne prokrastiniert und sich rechtfertigen will, wenn er es tut. Aber zumindest bei mir gehört eben diese Prokrastination zu meinem Schreibprozess dazu – wohl wissenschaftlich als auch kreativ. Am Anfang des Schreibens plane ich. Dieser Prozess unterscheidet sich natürlich zwischen meinen zwei Schreibarten, doch eins ist gleich: Ich brauche Tage oder Wochen, in denen mein Unterbewusstsein alle Informationen aufsaugen und verarbeiten kann. In der Zeit bekomme ich nichts aufs Papier, egal wie sehr ich es versuche, doch dafür geht es in den Tagen und Wochen danach umso besser.

Fortschritt kann man nicht messen. Ich bin so ein Mensch, der es liebt Word Counts oder geschriebene Seiten zu zählen und mit anderen zu vergleichen. Zumindest bei der ersten Rohfassung eines Buches kann man einen Fortschritt noch ganz gut sehen, doch ab dann wird es schwammig. Manchmal ist ein Eureka-Moment mehr wert, als Seiten voller non-sense geschrieben zu haben. Und genau deswegen ist es schwer, seinen Fortschritt zu messen. Es gibt Tage, an denen ich nur wichtige Kommentare einarbeite. Ich sitze Stunden an meinem Dokument und am Ende ist es vielleicht eine viertel Seite gewachsen. Deswegen kann es sinnvoller sein, sich über die Zeit, die man konzentriert gearbeitet hat, zu freuen anstatt es an Wortzahlen oder Seiten festzumachen.

Pläne umwerfen ist wichtig. Ich liebe meine Pläne. Bevor ich schreibe, habe ich einen Plan, was ich schreiben will und wie es am Ende aussehen soll. Doch hin und wieder profitiert die Arbeit davon, dass man genau diesen Plan umwirft. Am Anfang meiner Bachelorarbeit habe ich mir eine Gliederung gemacht, doch schnell gemerkt, dass sie keinen Sinn ergibt. Doch statt sie umzuwerfen, habe ich tagelang daran festgehalten und versucht meine Arbeit doch in diese Form zu zwängen. Erfolglos. Einige Tage hat mich das blockiert und ich konnte nicht weitermachen. Dann habe ich die Gliederung umgeworfen und neu gemacht und plötzlich lief es wie von alleine. Wenn etwas nichts wird, hat das nicht immer was mit den Fähigkeiten zu tun.

Selbstzweifel sind in Ordnung. Ja, auch ich habe Selbstzweifel. Wenn ich ehrlich bin, sogar sehr viele und permanent. Doch Selbstzweifel sagen nichts über die Qualität einer Arbeit aus. Sie können einen darauf hinweisen, dass das, was man fabriziert hat, Schwächen hat, doch statt sich deswegen schlecht zu fühlen, ist es wichtig, herauszufinden, woher diese Selbstzweifel rühren. Dann kann man sie sich zu Nutzen machen.

Das letzte und wichtigste: Ich liebe, was ich tue. Zwischen dem Deadline-Stress und den Selbstzweifeln geht es manchmal verloren. Doch ich liebe es, zu schreiben. Egal ob wissenschaftliche Abhandlungen oder kreative Texte. Es macht mir Spaß, einen Text entstehen zu sehen. Zu sehen, wie von einer kleinen Idee es zu einem großen Haufen an Buchstaben anwächst und sich plötzlich verselbstständigt. Es ist ein tolles Gefühl, zu sehen, was man geschafft hat. Das ist nur eine der Gründe, warum ich das Schreiben liebe 🙂

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Rezension: Strip this Heart – Justine Pust

„Vielleicht ist das alles, was einen Traum ausmacht – nicht, dass er sich wirklich erfüllt, sondern dass er einen Kraft gibt. Und Hoffnung.“

Titel: Strip this Heart
Autorin: Justine Pust

Genre: New Adult Romance
Umfang: 313 Seiten
Verlag: Piper Gefühlvoll

Klappentext

»Wir haben alle einen zerbrochenen Traum, Brooke. Die Frage ist nur, was du aus den Scherben machst.«

Eigentlich hatte Brooke geplant, nur einen Sommer in Chicago zu bleiben. Als sie auf dem Junggesellinnenabschied ihrer besten Freundin Juliette auf den Stripper Nate trifft, sprühen die Funken. Wie die windige Stadt schleicht auch er sich langsam aber sicher in ihr Herz – doch das gehört bereits Brookes großem Traum, der Ivy League und einem Studium an einer der renommiertesten Universitäten Amerikas …

Meine Meinung

Brooke und Nate sind ein tolles Paar. Das zwischen ihnen entwickelt sich rasant, ohne sich überstürzt anzufühlen. Sie begegnen sich auf dem Junggesellinnenabschied von Juliette, bei dem er als Stripper auftritt, und die Dynamik zwischen ihnen ist sehr angenehm – locker, leicht, einfach. Und das ändert sich im gesamten Buch nicht. Die Handlung wird getragen von anderen Ereignissen und der Romance Roman schafft es, ohne Liebeszoff auszukommen, ohne dass es langweilig wird.
Zugegebenermaßen sind Brookes beste Freundinnen Juliette und Carmen in den ersten Kapiteln alles andere als sympathisch, aber langsam wuchs mir das Trio ans Herz.

Brookes großer Traum ist es in Harvard Geschichte zu studieren und später dort zu lehren. Ihr gesamtes Leben arbeitet sie schon auf diesen Traum hin. Sie ist ein regelrechter Geschichtsnerd und hat mich mehrfach mit ihren Geschichtsfakten zum Schmunzeln bekommen. Doch was tun, wenn der größte Traum einfach zerbricht? Dieser Frage steht Brooke gegenüber, als sie eine Absage von Harvard bekommt.

Im Überblick

Grundidee: ★ ★ ★ ★ ☆ (4/5)
Handlung: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)
Charaktere: ★ ★ ★ ★ ☆ (4/5)
Emotionen: ★ ★ ★ ★ ☆ (4/5)
Schreibstil: ★ ★ ★ ★ ☆ (4/5)

Insgesamt: ★ ★ ★ ★ ☆ (4,2/5)

Fazit

Mir hat das Buch sehr gefallen, weil der Fokus nicht nur auf dem Liebespaar lag. Die Liebe zwischen den Freundinnen hat auch eine große Rolle eingenommen und auch die Beziehung zur eigenen Familie kam nicht zu kurz.
Das Buch thematisiert Träume und die Frage, was man aus ihnen macht. Denn nicht jeder Traum ist dafür da, in Erfüllung zu gehen, doch die wirklich wichtige Frage ist, was man aus den Scherben macht.

Anmerkung: Dieses Buch habe ich in Zuge der Leserunde kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Das hat jedoch nicht meine Bewertung/Meinung beeinflusst.