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Heute gibt es nur ein kurzes Update 🙂
Ich mache derzeit mein Praktikum, was mir sehr viel Spaß macht. Nach meinem Feierabend arbeite ich weiter an dem zweiten Teil von Feenis Alberon, was aber derzeit bedeutet, dass ich nichts anderes tue. Sprich für den restlichen März weiß ich noch nicht, inwiefern ich es schaffe, Blogbeiträge zu schreiben. Doch ich habe noch einige Rezensionen in der Pipeline (ich glaube um die 5). Mein Anspruch an diesen Blog war jedoch, nicht nur Rezensionen zu posten. Mehr als jeder 3. Post sollte es nicht werden.
Was ich sagen möchte, ist, dass ich noch nicht weiß, wann der nächste Blogbeitrag kommt und was er sein wird (vermutlich jedoch eine Rezension). Ich hoffe, du hast Verständnis für mich. Im April werde ich wieder mehr schaffen. Meine Uni hat den Semesterstart einen Monat nach hinten verschoben, wodurch ich einen Monat freihabe. Ich kann mich also um Feenis 2 (plus Veröffentlichung 😍) kümmern und wieder voll in Projekt Nymphe einsteigen, während trotzdem wieder regelmäßig Blogbeiträge kommen werden 🙂

Bleibt noch eine Sache zu sagen: bleibt zuhause, wascht Hände und bleibt gesund 😉

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Ideenfriedhof #3: Gefangen im Traum

Vor kurzer Zeit bin ich wieder auf diese Geschichte gestoßen. 9 Jahre lang lag sie jetzt irgendwo in meinem Regal und ist gedanklich schon längst auf dem Ideenfriedhof gelandet. Das Besondere an diesem Projekt ist/war, dass es eins meiner ersten längeren Projekte war, die ich versucht habe, umzusetzen. In einem alten Schulheft an Abenden nach der Schule gekritzelt, umfasst die Geschichte knapp 22 Seiten und ist eigentlich noch lange nicht zu Ende geschrieben. Doch dasselbe Problem wie heute hatte ich auch schon damals: zu wenig Zeit, zu viele Ideen. Zwischen Schule und anderen Ideen blieb es liegen, nur um von mir wiederentdeckt zu werden.

Genre: irgendwas Richtung Urban Fantasy

Die Idee: ein Teenie wird schon seit einer Ewigkeit jede Nacht von Albträumen geplagt. Ein riesiges fledermausähnliches Wesen verfolgt sie, während sie versucht, sich zu retten. Als sie sich endlich ihren Freundinnen anvertraut, fällt ihr auf, dass vor allem eine von ihnen sehr leise ist – Vic.
In der nächsten Nacht hat sie natürlich wieder den Albtraum. Mit der Abweichung, dass dieses Mal Vic neben ihr steht. Statt auch in dieser Nacht vor dem Wesen wegzurennen, hört sie auf den Rat der Traum-Vic und schaut es sich näher an. Das Wesen stellt sich als ein Traumbote heraus, der der Hauptperson eine Nachricht überbringen soll: ihr Vater wurde entführt und es liegt an ihr, ihn wiederzufinden.
Zusammen mit Vic geht die Hauptperson auf die Suche, die sich immer weiter ausdehnt und sich nicht nur auf den Wachzustand beschränkt, denn als sie eines Abends dem neusten Hinweis nicht nachgeht und der Schlaf sie einholt, findet sie sich in einem Raum wieder, aus dem sie nicht ausbrechen kann. Auch wenn ihr klar ist, dass sie nur träumt, schafft sie es nicht, wieder aufzuwachen und mich sich durch ein Labyrinth aus Träumen, Intrigen und Gefahren kämpfen, um nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Vater zu retten.

Warum ich es nicht (weiter)schreiben werde:

Ich habe hin und her überlegt, ob ich die Idee wirklich im Ideenfriedhof begraben will und mich schlussendlich dafür entschieden. Das hat ein paar Gründe, doch der größte ist, dass es eine Idee meines 12jährigen Ichs war und so fühlt es sich auch an. Auch wenn ich die ein oder andere Idee hätte, wie ich den Plot ausweiten und die Geschichte neu erzählen könnte, fühlt es sich an, als würde ich es meinem jüngeren Ich klauen.
Die Geschichte hat Logikfehler, Plotholes und Unsinnigkeiten, die nicht ohne großen Aufwand beheben könnte. Es würde also für eine vergleichsweise kurze Geschichte unglaublich viel Zeit investiert werden müssen. Und auch wenn ich nichts dagegen habe, Geschichte neu zu schreiben, ist es ein Teil meiner Vergangenheit und meines Erwachsen Werdens (im schreibtechnischen Sinne), die ist nicht einfach aus dem Kontext reißen will.

Ich möchte nicht ausschließen, dass ich in ein paar Jahren nochmal auf die Geschichte stoße und den Diamanten beginne zu schleifen, doch für den Moment bekommt dieses frühe Projekt meiner Schreibgeschichte eine würdige Beerdigung und einen gebürenden Abschied.

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Rezension: Die verlorene Erinnerung – Caterine R. Striker

Magie, Zeitreise & ein bisschen Liebe

Titel: Die verlorene Erinnerung
Autorin: Catherine R. Striker

Genre: Historisches Fantasy
Taschenbuch: 232 Seiten
Verlag: TWENTYSIX

Klappentext

Als Spross einer vermögenden Familie von Zauberern ist der junge James Gremory in jeder Hinsicht privilegiert. Mit seinen Eltern bewohnt er ein großes Herrenhaus und wird in Kürze die wunderschöne Elisabeth heiraten. Die Sorgen und Nöte anderer sind dem Einzelgänger fremd. Anlässlich der Verlobungsfeier seines Sohnes bereitet James‘ Vater eine besondere Darbietung vor, doch dabei geschieht etwas Unvorhergesehenes: Durch einen missglückten Zeitzauber reist James zehn Jahre in die Vergangenheit. Dort begegnet er nicht nur seinem jüngeren Ich, sondern sieht sich auch mit Personen und Geschehnissen konfrontiert, an die er sich nicht erinnern kann. Während James verbissen an einem Rückreisezauber arbeitet, droht sein Blick in die Vergangenheit seine gesamte Zukunft in Frage zu stellen. Welche Konsequenzen wird sein Erscheinen in der Vergangenheit für alle Beteiligten haben?

Meine Meinung

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der bei mir unglaublich viele Fragen aufgeworfen hat. Eine Person stirbt – oder wird umgebracht. Es wird nicht gesagt, wer diese Person ist und warum sie sterben muss(te).
Mit diesen offenen Fragen steigt das Buch sofort in die Geschichte ein. Es wird sich nicht viel mit langen Vorreden aufgehalten, sondern sofort die wichtigsten Personen vorgestellt und schon auf den ersten Seiten passiert das, was alles durcheinander bringt: anstatt dass James‘ Vater ihn 3652 Sekunden in die Vergangenheit zaubert, setzt er ihn 3652 Tage in die Vergangenheit; das sind 10 Jahre. Während er noch versucht zu verstehen, was passiert ist und wie er wieder zurück in seine Zeit kommen kann, trifft James auf sein jüngeres Ich, seinen Vater, sogar seine Verlobte und eine junge Frau, die sich als sein Kindermädchen herausstellt, an das er sich aber beim besten Willen nicht erinnern kann.
Zusammen mit seinem Vater versucht James den Weg in seine Zeit zu finden und lernt die wichtigen Personen seines Lebens nochmal auf eine ganz andere Art und Weise kennen.

Auch wenn ich eigentlich nicht der Fan von Zeitreisen bin, hat mich dieses Buch fasziniert. Anstatt dass ständig darauf geachtet wird, ja nicht seinem Vergangenheits-Ich zu begegnen oder die Geschichte zu verändert, stört sich James nicht daran, Kontakt zu suchen und die Vergangenheit zu ändern. Das führt zu lustigen, romantischen und rührenden Szenen, die mich das Buch nur selten haben weglegen lassen. Gefesselt vom Schreibstil, von der Geschichte und dem Wunsch herauszufinden, wer stirbt und warum, habe ich das Buch regelrecht aufgesogen.
Zu dem fantastischen Buch mit dreidimensionalen Charakteren und überraschenden Plottwists hat mich das Ende sprachlos gemacht. Es kam anders, als jede Theorie, die ich mir während des Lesens ersponnen hatte und endete mit der besten aller möglichen Enden.

Im Überblick

Grundidee: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)
Handlung: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)
Charaktere: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)
Emotionen: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)
Schreibstil: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

Insgesamt: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

Fazit

Alles in allem war „Die verlorene Erinnerung“ ein Buch, das sich zu lesen gelohnt hat. Neben witzigen Situationen, romantischen Begegnungen und rührenden Szenen, die mich manchmal haben innehalten lassen, fesselte mich das Buch mit einem sehr guten Schreibstil und einer originellen Idee. Ich kann sagen: es ist mehr als ich mir erhofft habe und gehört definitiv schon jetzt zu meinen Jahreshighlights! 🙂

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Rückblick Februar

Ich hatte das Gefühl, dass der Februar an mir vorbeigerannt ist. Statt Feenis 2 endlich fertig zu überarbeiten, habe ich mich an genau ein Kapitel gesetzt. Für mehr hat es neben Uni einfach nicht gereicht… Schade eigentlich. Die Essays haben sich als umfangreicher herausgestellt, als ich gedacht hatte, zwischendurch wurde ich krank und auch so kam ich zu nichts wirklich. Aber ich zähle jetzt nicht auf, was ich nicht geschafft habe. Immerhin habe ich meine regelmäßigen Blogbeiträge beibehalten und auch so hin und wieder das ein oder andere Wort schreiben können.
Als ich vorhin auf meine Schreibstatistik geschaut habe, war ich sehr erstaunt, dass ich trotz allem auf ca. 20.000 Wörtern wieder gekommen bin. Ich schreibe nebenbei derzeit ein Projekt per Hand, einfach weil ich das Schreiben an sich vermisse. Dafür stehe ich eine Stunde früher auf, koche Tee oder Kaffee und schreibe einfach, was mir gerade zu der Geschichte einfällt. Bei diesem morgendlichen Schreiben kommen dann einige Wörter zusammen. Derzeit möchte ich nicht wirklich über das Projekt reden, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich es jemals veröffentlichen werde. Es ist eine Geschichte, die mich schon seit meiner frühsten Kindheit begleitet und mit mir erwachsen geworden ist. Deswegen ist es vielleicht verständlich, dass ich nicht sofort freudestrahlend von der Geschichte erzähle. Denn sie ist ein größeres Stück von mir, als andere Geschichten jemals sein könnten. Was genau ich mit der Geschichte mache – falls sie jemals zu Ende geschrieben ist, was eine ganze Weile dauern wird, denn sie umfasst einen ewig langen Zeitraum mit vielen wichtigen Ereignissen – ist noch nicht klar. Ich lasse mich überraschen, wohin mich die Reise führt und wie lange ich dieses morgendliche Schreiben durchziehen werde. Derzeit ist es ein wenig mehr als ein Monat (in dem ich nur 5 Mal ausgesetzt habe) und ich bin optimistisch, dass es noch eine Weile vorhalten wird. Immerhin beginne ich mit meinem nächsten Schreibprojekt frühstens im Juni. Bis dahin heißt es für mich: überarbeiten, überarbeiten und nochmals überarbeiten 🙂

Meine Ziele für den März sind gleich geblieben. Ich möchte Feenis 2 überarbeiten, an Testleser schicken, überarbeiten, an den Lektor schicken und im besten Fall veröffentlichungsfertig bekommen. Ob das realistisch ist, wird sich die nächsten Tage zeigen, denn ich mache derzeit ein Vollzeitpraktikum. Da wird mir vermutlich an sich nicht viel Zeit bleiben, doch ich hoffe darauf, dass ich es trotzdem schaffe. Mein neuer Plan ist es, Feenis 2 im April zu veröffentlichen und an dem Plan würde ich sehr gerne festhalten 😊

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Das Adelshaus Lepos

Die Adelshäuser Alberon, Labados, Artisan und Ralin aus meiner Buchreihe „Feenis Alberon“ habe ich bereits vorgestellt.

Als Fünftes siedelte das Adelshaus Lepos auf die letzte freie Insel. Von Anfang an war ihnen ihre Neutralität besonders wichtig. Aus der Politik hielten sie sich heraus und in Streitigkeiten zwischen den Häusern nahmen sie eine neutrale Position ein, sodass sie bald zur neutralen dritten Partei in Streitigkeiten hinzugezogen wurden.
Bis zur Ansiedlung von dem Adelshaus Miowa verhielten sie sich immer neutral, doch schon seit den ersten Tagen pflegen sie eine enge Freundschaft mit Miowa, was vor allem Ralin in vielen Momenten stört und an ihrer Objektivität zweifeln lässt.
Lepos ist außerdem das einzige Haus, dessen Vorsitz nicht vererbt, sondern alle 5 Jahre neu gewählt wird. Mehrere Jahrzehnte behielt Trakkan den Vorsitz und wurde von seinem Sohn Gelias abgelöst. Unzufriedene Zungen behaupten, die Wahl wäre nicht mit rechten Dingen zugegangen, jedoch konnte dies nie bewiesen werden. Gelias drängt – anders als sein Vorgänger – auf eine offene Positionierung des Hauses gegenüber der anderen, stößt jedoch dabei auf starken Widerspruch, da die Mehrheit des Hauses nach wie vor unparteiisch bleiben will, was jüngste Ereignisse aber kaum zulassen wollen.