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Und plötzlich ist es fast November. Ich schaue auf einen sehr produktiven Monat zurück und kann extrem stolz auf mich sein. Keine Sorge, das bin ich auch.
Ich habe 44 Kapitel überarbeitet, 2 Exposès verfasst und schicke in den nächsten Tagen eine Verlagsbewerbung raus. Also kein Grund unzufrieden zu sein 😀

Tatsächlich bin ich ein wenig aufgeregt. Nicht nur, weil ich Projekte beenden konnte, die seit Jahren schon auf meinem PC vergammeln, sondern auch, weil ich das Gefühl habe, dass es endlich vorangeht. Einen Monat hatte ich frei und den habe ich genutzt – fürs Autorendasein. Jetzt ist es fast NaNo und das neue Semester fängt an und ich brauche erst mal Urlaub 😉 Okay, ganz so schlimm ist es nicht.

Eigentlich wollte ich jetzt total stolz von meinem geplanten NaNo Projekt erzählen und was ich für eine geniale Idee hatte… und dann kam alles anders. Ich habe ein neues Steampunk Projekt geplant, geplottet und die Charaktere zum Leben erweckt, nur damit mir ein Romance Projekt dazwischen kommt. Ehrlich gesagt, war sogar das Romance Projekt der erste Plan gewesen. Vor zwei Monaten habe ich mir vorgenommen, dass ich es schreibe. Doch dann drängte sich das Steampunk Ding vor und ich war (und bin) von der Idee begeistert.
Doch es kam wie es kommen musste, die zwei Projekte haben in meinem Kopf Krieg geführt. Romance hat gewonnen. Ich freue mich tatsächlich sehr, der Liebesgeschichte von Leek und Dale Leben einzuhauchen und träume auch jetzt schon wieder zu groß. Ich kann es einfach nicht lassen und liebäugle jetzt schon mit Verlagen, von denen ich gerne verlegt werden will. Aber nein, ich nenne keine Namen. Erst einmal schreibe ich den NaNo durch und überarbeite im Dezember. Vielleicht gibt es dann einen Zwischenstand. Bis dahin kannst du dir natürlich die Pinnwand dazu anschauen. Sie wird wahrscheinlich in den nächsten Tagen und Wochen immer weiter wachsen. Immerhin verfeinern sich meine Vorstellungen zunehmend. Die Geschichte ist geplant, geplottet und schreib-fertig. Was du aber niemanden erzählen darfst, ist, dass die ersten 3 Kapitel bereits geschrieben sind 😀

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Ich glaube, es wird mal wieder Zeit für ein Update. Nachdem der Umzug immer noch nur langsam vorangeht und ich noch kein WLAN habe, ist es immer ein wenig schwierig. Nur noch 6 Tage dann ist auch das Problem behoben und ich werde wieder regelmäßig bloggen 🙂

Doch was ich eigentlich verkünden wollte: mein nächstes Buch ist bei meinen Testlesern. Nach nur knapp einem Jahr Arbeitszeit (okay, ich habe auch zwischendurch Pausen gemacht) konnte ich vor wenigen Tagen das Manuskript verschicken. Bis Ende des Monats möchte ich die Verlagsbewerbung fertig haben. Dann gibt es vielleicht schon bald ein paar Neuigkeiten 😀

Hier posiere ich mit meinem Manuskript nur kurz bevor es an die Testleser rausging.

Mehr Infos über mein Steampunk Werk folgen, sobald ich WLAN habe, versprochen 🙂

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Es gibt Neuigkeiten :)

Die letzte Zeit war es sehr ruhig um mich. Das hatte mehrere Gründe. Zum einen nimmt mich Uni gerade wieder voll in Beschlag und frisst meine Zeit fast vollkommen auf. Daher sieht es schreib-mäßig gerade etwas mau aus. Aber nur noch ein Semester. Und wenn alles gut läuft, habe ich den gesamten Oktober frei 🙂

Aber die viel größere und schönere Neuigkeit ist eine andere: Ich habe geheiratet. Am Montag haben mein Freund und ich uns das Ja-Wort gegeben. Ich bin immer noch total gehypt und noch nicht so wirklich in der echten Welt wieder angekommen. Ich hatte die traumhafte Prinzessinnenhochzeit, die ich immer wollte 😀

Offiziell trage ich seit Montag den Nachnamen meines Mannes, aber ich habe mich dafür entschieden, unter meinem alten Namen weiter zu schreiben. Also ändert sich in meinem Autorenleben nicht viel. Ich ziehe Mitte nächsten Monat um ins kuschlige Ilmenau, aber ansonsten bleibt alles beim Alten. Ich werde weiter Schreiben und wenn es die Zeit wieder hergibt, mehr bloggen. Da gibt es nämlich auch noch die ein oder andere Sache, die ich noch nicht erzählt habe 😉

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Feenis Alberon und der Verlagsvertrag

Die Idee zu Feenis Alberon begleitet mich nun schon seit über 21 Monaten. Als ich zum NaNoWriMo 2018 angefangen habe die Geschichte zu plotten und zu schreiben, war mir eigentlich sofort klar, dass die Geschichte im Selfpublishing erscheinen muss. Ich habe keinen Verlag gefunden, der Lust hatte eine unbestimmt lange Reihe an Kurzromanen zu verlegen (und das zusätzlich zu dem Fakt, dass das mein erstes Buch ist/war). Mit dem Gedanken des Selfpublishing habe ich mich sofort anfreunden können, habe mich belesen und meine Veröffentlichung im Sommer 2019 vorbereitet. Trotzdem hat mich der Wunsch, einen Verlag hinter mir zu haben, nicht losgelassen.
Als ich dann jedoch vor einiger Zeit auf den Verlag Littera Magia gestoßen bin, die explizit nach Kurzromanen gesucht haben, war ich begeistert. Auch wenn ich Selfpublishing mag (da ich volle Kontrolle über mein Werk habe), gefiel – und gefällt mir immer noch – der Gedenke, dass Feenis Alberon ein Zuhause bei einem Verlag hat. Also habe ich die Verlegerin angeschrieben, wir haben uns ausgetauscht und wenige Tage später lag der Verlagsvertrag in meinem Briefkasten 😀

Was heißt das jetzt?

Zuerst einmal werde ich „Die Mädchen von Feenis Alberon“ offline nehmen. In den nächsten Monaten wird die überarbeitete Version dann über den Verlag veröffentlicht.
Wann genau Teil 2 in Angriff genommen wird, ist noch nicht klar. Auch die künftigen Teile werden über den Verlag Littera Magia folgen 🙂

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Rezension: Liebe ist ein Glas – Lia Niehus

Liebe ist ein Glas, das zerbricht, wenn man es zu unsicher oder fest anfasst.

Titel: Liebe ist ein Glas
Autorin: Lia Niehus

Genre: Gegenwartsliteratur
Taschenbuch: 258 Seiten
Verlag: Independly published

Klappentext

Ich bin die Frau, der die Typen nicht hinterherschauen – ich bin die, deren Sprüche sie feiern. Die Frau, die auf den zweiten Blick interessant wird, keine auffallende Erscheinung wie meine Cousine Lea, aber … ach egal. Ich bin auch die gute, manchmal unnahbare Freundin, die coole Kollegin, mit der man nach der Arbeit etwas unternimmt. Ich stürze mich gern mal in die Arme von Idioten. Okay, ab und an ist auch einer von den Lieben dabei, einer der Frauen respektiert, ohne dabei sein Selbstbewusstsein zu verlieren. Aljoscha zum Beispiel. Er liebt mich wirklich. Und er bringt mich zum Lachen. Aber hat er überhaupt eine Chance gegen die Dunkelheit in mir? Ich heiße Kara und ich versuche zu vergessen, wie sich sexuelle Gewalt anfühlt. LIEBE IST EIN GLAS, DAS ZERBRICHT, WENN MAN ES ZU UNSICHER ODER ZU FEST ANFASST.
(CN: sexuelle Gewalt, Vergewaltigung, sexueller Missbrauch, Tod, Selbstmord, Depressionen)

Meine Meinung

Wenn ich ehrlich bin, weiß ich schon gar nicht mehr, warum ich dieses Buch begonnen habe zu lesen. Eigentlich entspricht es vielem, was ich in meiner Freizeit nicht lesen möchte; es ist nicht mal eben leichte Kost, die man schnell wegsteckt und an die man sich nicht mehr erinnert, wenn man das Buch weglegt.
Es geht um Kara. Sie ist humorvoll, liebevoll, hat immer einen lustigen Spruch auf den Lippen und verliebt sich zu oft in den Falschen. Etwas vor vier Jahren hat sie den Kontakt zu ihrer Familie komplett abbrechen lassen. Seitdem und schon seit ihrer Kindheit kämpft sie gegen ihre innere Dunkelheit an, die sie zu zerstören versucht. Zur Beerdigung ihrer Eltern wagt sie den Schritt: sie kehrt in das Dorf ihrer Kindheit zurück und erklärt allen, warum sie abgehauen ist. Ihre ehemalige Familie ist außer sich und verjagt sie – der Leser bleibt unwissend, was vorgefallen ist.
Nach und nach wird Karas Geschichte aufgerollt. Immer mit Humor, doch auch mit einem ganzen Sack an Gefühlen, die mich oft selbst emotional haben werden lassen. Sie bekommt alte Freunde zurück und verliert einen davon wieder. Sie deckt Dinge aus ihrer Vergangenheit auf, die sie lieber nicht wieder aufdecken wollte und stellt sich ihren inneren Dämonen. Doch das Leben ist nicht einfach oder gut zu ihr. Ein Mann nach dem anderen behandelt sich schlecht – betrügt, schlägt oder vergewaltigt sie. Mitten in diesem Chaos an Gefühlen versucht Kara eigentlich nur ein normales Leben zu führen. Leben, lieben, lachen ist ihr nicht fern, doch nur Stück für Stück und soweit es ihre Dunkelheit zulässt.

Die Geschichte hat mich gefesselt. Es ist die Erzählung einer jungen Frau, die über das hinwegkommen will, was ihr in der Vergangenheit passiert ist. Das einzige, was mich gestört hat, waren die Unmengen an Namen, bei denen ich es das ein oder andere Mal es schwer hatte, mitzukommen. Es ist eine emotionale Geschichte, wie nur das Leben sie schreiben könnte mit mehr Tiefgang als ich am Anfang geglaubt hatte. Etliche Male musste ich das Buch zur Seite legen, weil es zu viel wurde, doch jedes Mal wieder habe ich es gerne wieder in die Hand genommen. Es ist lustig, atemberaubend und zum Weinen.
Eine Sache, die dieses Buch ausmacht, sind die vielen popkulturellen Verweise, die diese Geschichte auf ihre eigene Art und Weise lebendiger machen als viele andere.

Im Überblick

Grundidee: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)
Handlung: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)
Charaktere: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)
Emotionen: ★ ★ ★ ★ ☆ (4/5)
Schreibstil: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

Insgesamt: ★ ★ ★ ★ ★ (4,6/5)

Fazit

Eigentlich ist das Buch „Liebe ist ein Glas“ keines, das ich sonst lesen würde, doch es hat sich definitiv gelohnt. Ich habe gelacht, geweint und mit Kara mitgefühlt. Es werden viele brisante Themen thematisiert und einmal mehr das Schweigen gebrochen. Mich hat es zum Nachdenken bewegt und einmal mehr gezeigt, dass es auch die Tabuthemen sind, die in Büchern angesprochen werden sollten.