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Warum du unbedingt Rezensionen schreiben solltest

Bevor ich mein Buch veröffentlicht habe, hätte ich niemals gedacht, wie wichtig es ist, Rezensionen zu schreiben. Vorher habe ich mich immer irgendwie gedrückt und hatte nie die Motivation dafür. Doch seit ein paar Monaten bekomme ich zunehmend ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht meinen Senf zu den Büchern dazu gebe, die ich gelesen habe. Vielleicht liegt es daran, weil ich jetzt weiß, wie es sich anfühlt, Rezensionen zu bekommen. Wer weiß. Aber ich möchte dir ein paar Gründe nennen, warum du ab jetzt auch immer Rezensionen schreiben solltest 😉

Deine Meinung ist wichtig

Ich kann zwar nur aus meiner Erfahrung sprechen, doch ich denke, alle Autoren werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass uns jede ehrliche Lesermeinung wichtig ist. Wenn du Kritikpunkte oder Lob hast, ist eine Rezension eine der einfachsten Wege mit uns in Kontakt zu treten und es uns wissen zu lassen. Dein Lieblingscharakter, eine Stelle, die dich zu Tränen gerührt hat, etwas, das dir gar nicht gefallen hat? Lass es uns wissen.

Feedback

Als Autoren sind wir immer bemüht, besser zu werden. Schreiben und Planen ist ein Handwerk, das geübt werden muss und wir sind dankbar dafür, wenn uns gesagt wird, was noch nicht optimal läuft. Wir sind auch nur Menschen, die durch ehrliche Kritik sich verbessern können.

Leseempfehlung

Wenn dir ein Buch gefällt, ist die Rezension nicht nur eine gute Möglichkeit das dem Autor mitzuteilen, sondern auch anderen potenziellen Lesern. Als Leser greife ich eher zu Büchern, die generell besser bewertet wurden und als Autor wünsche ich mir gute Bewertungen, um mehr Leser gewinnen zu können.
Wenn du einen Instagram Account oder einen Blog hast und deine Leseempfehlung dort auch teilst, hilfst du außerdem dem Autor an Reichweite zu gewinnen.

Jeder Leser hat einen anderen Geschmack

Das ist auch gut so, doch deswegen ist es umso wichtiger, zu zeigen, wenn dir ein Buch gefällt. Eine schlechte Bewertung kann nur durch etliche gute ausgeglichen werden. Schlechte Bewertungen sind per se nicht schlecht, sondern können mit konstruktiver Kritik sehr hilfreich sein. Trotzdem kann es für einen Autor sehr deprimierend sein, wenn das eigene Buch nur 3 oder weniger Sterne hat. Wenn dir also ein Buch gefällt, zeige es und hilf, damit eine schlechte Bewertung nicht so schlimm ist.

Motivation für den Autor

Vor allem, wenn ich einen schlechten Tag oder ein kreaTief habe hilft es oftmals zu sehen, dass es geschätzt wird, was ich tue, dass ich damit Menschen aufmuntern kann und dass es wirklich Menschen gibt, die mein Buch Freude gespendet hat. Mir selbst gibt es immer einen ungeheuren Motivationsschub, wenn ich eine positive Rückmeldung bekomme oder eine gute Rezension zu meinem Buch sehe. Und je mehr Motivation ein Autor hat, desto schneller wird das nächste Buch fertig 😉

Ich hoffe, ich konnte dich dazu motivieren in Zukunft mehr Rezensionen zu schreiben – oder falls du das bereits tust, weiterhin welche zu schreiben. Es ist ein große Hilfe für jeden Autor 🙂

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Willst du mich heiraten? oder: Das Motiv der Verlobung in Liebesromanen

Es ist vermutlich kein Geheimnis, dass ich sehr gerne lese. Wenn ich gerade in der Uni sehr viel zu tun habe und mitten in einem Schreibprojekt stecke, greife ich am liebsten auf Liebesromane zurück, weil sie keine komplexen neuen Welten erschaffen, meistens nicht um Leben und Tod gehen und ich in den meisten Fällen nicht aktiv mitdenken muss. Liebesromane werden oft als leichte Kost dargestellt und viele sind es auch. Sie eignen sich super zum Zwischendurchlesen und einfach abschalten, ohne sich großartig eindenken zu müssen. Das ist keines Falls abwertend gemeint, es ist lediglich eine Feststellung und auch wenn es nicht um Leben und Tod geht, sind Liebesromane meistens die Bücher, bei denen ich am emotinalsten bin.
Als Autor für Liebesromane, die in unserer Welt spielen, fallen einige Schwierigkeiten weg, denen sich Fantasyautoren gegenübergestellt sehen. Da ich auch schon den ein oder anderen Liebesroman geschrieben habe und mich ausprobieren konnte, achte ich beim Lesen automatisch mehr darauf. Zum Beispiel fällt das World Building fast komplett weg und auch muss man sich keine Gedanken um das Erstellen einer neuen Gesellschaftsform oder ähnliches machen. Aber genau das ist gleichzeitig eine Erleichterung sowie Erschwernis. Statt dem Vorstellen einer neuen Welt und einer anderen Gesellschaft ist dem Leser vieles schon bekannt und es dreht sich sehr detailliert um die Geschichte und die Personen an sich. Die zwischenmenschlichen Probleme stehen mehr im Fokus, als in anderen Büchern, und es kann passieren, dass sich Figuren über Kapitel nur streiten oder missverstehen. Der Fokus liegt nicht darauf, die Welt zu retten, sondern dass ein Pärchen zusammen kommt oder bleibt. Der Konflikt innerhalb des Buches blickt also auf die Beziehung und auch hier gilt es diesen Konflikt am Ende des Buches aufzulösen.
Vor allem in den letzten Monaten ist mir aufgefallen, dass Autoren diesen Konflikt sehr gerne mit einer Verlobungen (oder Hochzeiten) auflösen. Vor allem in Weihnachtsgeschichten ist dieses Motiv sehr beliebt, doch auch in vielen New Adult-Büchern ist das Pärchen am Ende verlobt oder steuert auf die Hochzeit hin. Entweder wird dieses Motiv immer beliebter oder ich lese aus Zufall immer mehr Bücher, die darauf hinauslaufen.
Dabei sind mir jedoch 2 Dinge aufgefallen, die in erstreckend vielen Büchern zu finden waren, doch mich als Lesern eher gestört haben:

Verlobung als Lösung für alles

Heiraten oder sich verloben ist eine wunderschöne Sache und sich gegenseitig zu versprechen für immer zusammen bleiben zu wollen, ist nicht nur in Büchern total romantisch, doch nicht immer kann das die Auflösung des Konflikts sein. Wenn der Streit oder das Missverständnis eigentlich nicht dadurch gelöst ist, dass die zwei verlobt sind, passt es nicht.
Ich habe vor einer Weile ein Buch gelesen, das ziemlich gut war. Die Geschichte hat mich gepackt und mitfühlen lassen, die Charaktere waren sehr gut designt und hatten eine interessante Backstory, doch die Lösung des Konflikts war die Verlobung. 500 Seiten lang wurden Bindungsängste, Beziehungsunfähigkeiten und Kommunikationsmangel thematisiert und plötzlich sollten alle Probleme durch eine Verlobung verschwunden sein. Das Pärchen hatte sich zu diesem Zeitpunkt mehrfach voneinander getrennt (das eine Mal sogar, weil er ihr einen Antrag machen und sie sich nicht binden wollte) und permanent aneinander vorbeigeredet.
An so einem Punkt ist die Verlobung nicht die Lösung. Es ist ein Schritt, der weiter in eine gute Richtung geht, doch die Misskommunikation, Beziehungsunfähigkeit und die Bindungsängste verschwinden nicht einfach, nur weil man einen Ring am Finger trägt.
Sinnvoller wäre die unromantischere Lösung einer Paartherapie oder auch nur dem gegenseitigen Eingestehen, dass beide Probleme haben und das Bereit-Sein (zusammen) daran zu arbeiten. Die Verlobung war zwar romantisch – ohne Frage – und es war ein nettes Ende, doch die Probleme und die Streitpunkte wurden am Ende nicht aufgelöst, sondern waren nach wie vor immer noch vorhanden und theoretisch noch vertiefter, weil nur 100 Seiten zuvor die Hauptperson sagte, dass sie niemals heiraten wolle.

Verlobungen als Auflösung des Konflikts innerhalb eines Romans funktioniert. Jedoch nur, wenn die Verlobung wirklich die Probleme aus dem Weg räumt. Beispielsweise ein Romeo und Julia Szenario, in der die beiden sich entscheiden am Ende mit ihrer Familie zu brechen und durchzubrennen (nur dass es in der Geschichte klappt und nicht am Ende beide tot sind). Durch das Durchbrennen fällt der Konflikt (die Familie, die gegen die Beziehung ist) weg und bietet die Möglichkeit der gemeinsamen Zukunft. Doch auch hierbei ist die Verlobung bzw. die Hochzeit nicht das Element der Auflösung des Konflikts, sondern das zusammen Weglaufen.

Die falsche Umsetzung der Verlobung

Auch hier möchte ich wieder ein Beispiel heranziehen. Es geht um ein Pärchen, das viele Jahre gegen die äußeren Schwierigkeiten kämpft, die ihre Beziehung mit sich bringt (sie haben einen großen Altersunterschied, die Eltern akzeptieren die Beziehung nicht und es gibt immer wieder Menschen und Dinge, die sich zwischen sie drängen wollen). Im zweiten oder dritten Teil – ich bin mir nicht mehr sicher, ich habe alle vier Bücher innerhalb weniger Wochen gelesen – verlobt sich das Pärchen endlich. Als Leser habe ich sehr lange darauf gewartet und dramaturgisch ergab es Sinn. Es ist nicht die Lösung des Konflikts, sondern der nächste Schritt in ihrer Beziehung, den sie beide gehen wollten. Doch etwas anderes hat mich extrem gestört. Dieses Pärchen, das seit Anfang an am Existenzminimum lebte und es kaum schaffte, die Miete zu bezahlen, ging in einem Luxusrestaurant essen und der Ring war sicherlich mehrere Monatsgehälter wert.
Als ich das gelesen habe, fand ich es süß, dass er lange gespart hat, um ihr diese Verlobung bieten zu können und mir ist klar, dass vermutlich fast jede Frau eine romantische Verlobung will, aber wichtig ist trotz allem, dass die Verlobung zu der Beziehung passt. Ein Pärchen, das kaum Geld hat, kann auch eine romanische Verlobung in den eigenen vier Wänden haben mit Wein, romantischer Musik, einem leckeren selbst gekochten Essen usw. Man muss die Verlobung nicht in einem Luxusrestaurant spielen lassen, damit es romantisch wird. Als Autor von Liebesromanen sollte man in der Lage sein, romantische Situationen ohne größere Schwierigkeiten entstehen zu lassen. Während des gesamten Essens habe ich mich nur gefragt, woher er das Geld hatte und wann er sie endlich fragt. Es gab keinerlei Überraschung bei der Verlobung. Es muss natürlich nicht überraschend kommen, doch in vielen Fällen ist es eine sehr gute Gelegenheit für einen kleinen Plottwist.
Die Verlobung muss zum Pärchen passen. Wenn das Liebespaar Couchpotatos sind, dann erwartet kein Leser, dass sie sich bei einem Fallschirmsprung verloben. Mit diesen Gegensätzen kann ganz bewusst gespielt werden, aber wenn der Leser sich nur fragt, wo das Geld herkommt oder wieso es genau so passieren musste, ist es nicht gelungen.
Hat das Pärchen einen besonderen Ort oder einen Insider kann ganz bewusst damit gespielt werden. Ein Pärchen, das kein Kitsch mag, sollte auch keine kitschige Verlobung haben und ein Pärchen, das auf große Gesten setzt, wird sich nicht an einem langweiligen Samstagabend in einer Werbepause zwischen einem Film fragen, ob sie heiraten wollen.
Es ist wichtig zu wissen, was zu dem Liebespaar passt und welche Umsetzung sinnvoll ist und auch zu den äußeren Umständen passt.

Verlobungen können etwas überaus romantisches und herzergreifendes sein, wenn sie richtig eingesetzt werden. Dabei sollte man nur darauf achten, dass es zu dem Pärchen passt und nicht das Allheilmittel für den Plot ist.

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Mythos: Debütroman

Mein Debütroman ist seit mittlerweile etlichen Monaten veröffentlicht und die Arbeit an anderen Projekten voll im Gange. Trotzdem ist das Debüt ein kleiner Meilenstein, den vermutlich jeder Autor feiert oder sich zumindest gerne daran zurückerinnert.
Die Frage, seit wann ich Geschichten schreibe, ist wohl eine der Frage, die mir am häufigsten gestellt wird. Und die Antwort ist simple: schon immer. Mittlerweile umfasst dieses „schon immer“ bereits 14 Jahre, in denen ich mich mal mehr und mal weniger intensiv mit Schreiben beschäftigt habe.
Deswegen irritiert es mich manchmal, wenn ich gefragt werde, ob mein Debütroman „Die Mädchen von Feenis Alberon“ das erste Buch war, das ich geschrieben habe.
Die Antwort kurz und knapp: nein, es war nicht mein erstes Buch.

Ich habe diese Frage mal auf Twitter weitergeleitet und gefragt, ob der Debütroman das erste geschriebene Buch der Autoren war und auch wenn die Umfrage mit nur 68 Teilnehmern noch lange nicht repräsentativ ist, bildet sich eine leichte Tendenz ab.

40% der Beantworter gaben an, dass ihr Debütroman nicht ihr erstes Buch war, 26% sagte jedoch, dass es ihr erstes Buch war.
Die Tendenz ist sichtbar und auch wenn ich mit anderen Autoren rede, habe ich das Gefühl, dass die häufigste Antwort ein ‚Nein‘ ist.

Die nächste Frage, die sich mir dann ergibt, ist, wie viele Bücher sie vorher geschrieben habe, bevor sie ihr Debütroman veröffentlicht haben. Auch hier ist die Tendenz wieder erkennbar, jedoch nicht deutlich. Ca. 40% gaben an, dass sie 2 oder 3 Bücher bereits geschrieben haben, jeweils 27% sagten, dass sie entweder eins oder 7 (oder mehr) geschrieben haben.

Aber was heißt das jetzt? Schreiben für die Schublade?

In einem Schreibprojekt steckt viel Arbeit. Vor allem am Anfang, wenn man sich noch mit allem unsicher ist und das Schreibtempo auch noch verbessert werden kann. Bei meinem ersten längeren Schreibprojekt, das über die Planungsphase hinausging, habe ich noch fast eine Stunde für 500 Wörter gebraucht, wohingegen ich mittlerweile bei meistens 2.000 Wörter/Stunde bin.
Geschichten, die wir Autoren schreiben, faszinieren uns und wollen raus. Und trotzdem ist die Vorstellung für die Schublade zu schreiben, nicht wirklich schön. Immerhin steckt Herzblut, Arbeit und Unmengen an Zeit in der Umsetzung.

Doch auch wenn Schreiben ein Handwerk ist, das geübt werden muss, heißt das nicht, dass das erste Buch schlecht ist. 80% der Autoren, dessen erste Werke in der Schublade gelandet sind, sagten an, dass es sich so ergeben hat. Und auch ich reihe mich dort ein.
Bevor ich mein erstes Buch veröffentlicht habe, hatte ich bereits zwei geschrieben. Das erste war nur für mich, um mir zu beweisen, dass ich schreiben kann und vor allem, dass ich auch ein Projekt beenden kann. Das zweite wollte ich veröffentlichen, befand es jedoch nicht für gut genug. Mittlerweile habe ich einen zweiten Entwurf zu jenem zweiten Projekt geschrieben. Ihr kennt es vielleicht als Projekt Nymphe 😉
In den meisten Fällen ist es kein aktives Schreiben für die Schublade, sondern es ergibt sich. Niemand hält einen davon ab, die Projekte später nochmals hervorzukramen, zu überarbeiten und dann doch zu veröffentlichen.

Wie kann man das umgehen?

Die Frage habe ich mir auch lange gestellt. Ich liebe schreiben, aber ich wollte nicht ein Projekt nach dem anderen der Schublade überlassen und schlussendlich in 5 Jahren immer noch unveröffentlicht sein.
Das Handwerkliche: schreiben. Der beste Weg, sich im Schreiben zu verbessern, ist es immer wieder zu tun, bis man mit seinem Schreibstil zufrieden ist. Ich habe dafür lange Zeit Bücher gelesen und überlegt, was ich an den einzelnen Stilen mag und was nicht. Ich habe viel davon imitiert und übertragen, bis ich meine Schreibstimme gefunden hatte. Hilfreich können auch Kurzgeschichten sein, in denen man andere Stile ausprobiert, um zu sehen, was einem am besten gefällt.
Die Planung: Plottwists, Midpoint, usw. Das alles muss geplant werden (vorausgesetzt man ist ein Planer) oder zumindest sollte man als Autor ein Gefühl dafür haben. Mir sehr geholfen haben die (Online)Ratgeber vomschreibenleben.de und schriftsteller-werden.de.
Aber auch wenn per Definition ein Roman ein Buch ab 50.000 Wörtern ist, hält niemand einen davon ab, kürzere Texte zu schreiben (z.B. mit einem Umfang von 25.000 Wörtern). Mir hat es geholfen ein Gefühl für Szenen, Spannung, Personenkompositionen und dem Spannungsverlauf zu bekommen. Diese Texte sind dann relativ kurz und man sitzt bei der Überarbeitung nicht vor einem riesigen unüberwindbaren Papierstapel, der kein Ende zu haben scheint.

Nochmal in Kürze: viele Autoren veröffentlichen nicht ihr erstes geschriebenes Buch. Meistens ergibt sich das und kann daran liegen, dass Schreiben und Planen geübt werden müssen, um gut gelingen zu können. (Online)Ratgeber, Kurzgeschichten und Kurzromane können helfen die ersten Schritte zu machen, damit ein Manuskript nicht in der Schublade landen muss.

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Frohes neues Jahr!

Den Satz „Frohes neues Jahr“ habe ich in den letzten Stunden sehr oft gesagt und geschrieben und doch meine ich es so. Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr 😀

Ich sitze gerade an meinen Neujahresvorsätzen und verzweifle ein wenig. Auf der einen Seite wollte ich keine typische Liste haben, wie ich sie die letzten Jahre hatte. Auf der anderen Seite mag ich es To Do Listen abzuarbeiten und zu sehen, wie ich nach und nach Erfolge erziele. Deswegen habe ich irgendwie ein Zwischending gemacht. Statt ‚mehr Sport‘ und ‚gesunde Ernährung‘, was vermutlich auch bei jedem anderen auf der Liste steht, habe ich Ziele bestimmte Projekte fertigzustellen und kein neues Schreibprojekt bis November anzufangen. Letzteres wird mir vermutlich schwer fallen, doch ich habe aktuell 5 Projekte, an denen ich arbeite.
Außerdem steht auf meiner Liste, dass ich mehrere Verlagsbewerbungen dieses Jahr rausschicken und meine erste Lesung halten will.
Was jedoch die spannendere Liste ist – ja, vielleicht mag ich Listen viel zu gerne – ist die, auf der meine Traumverlage stehen. Es ist eine Liste aus 6 Verlagen und mein Ziel ist es, bis Ende des Jahres 4 oder 5 davon mindestens ein Projekt angeboten zu haben. Zwar rechne ich mir die Chancen nicht sonderlich hoch, doch man kann es ja mal versuchen 😉 Die Verlage sind übrigens der Ohneohren-Verlag, Piper, Lyx, Greenlight Press, Dark Diamonds und Impress.
Ich bin echt gespannt, wie viele ich davon am Ende des Jahres angeschrieben habe und vor allem von wie vielen ich eine (positive) Rückmeldung bekommen habe. Also drückt mir die Daumen und wir werden sehen, wie es in 366 Tagen aussieht 😀

Was sind eure Neujahresvorsätze? 🙂

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5 Tipps für Autorenaccounts

Seit mittlerweile über einem Jahr bin ich auf den verschiedenen Plattformen unterwegs und habe neben diesem Blog auch einen Twitter-, Instagram- und Facebook Autorenaccount.
Vor allem in der letzten Zeit bin ich vermehrt über andere Autorenaccounts gestolpert, die nicht wirklich ansprechend waren. Ob meine Accounts ansprechend sind, muss jeder für sich entscheiden, jedoch habe ich die ein oder anderen Punkte zusammengesammelt, die mir oft aufgefallen sind.
Also hier ein paar Tipps, um deinen Autorenaccount zu verbessern 🙂

Beschreibung

Ich habe mich lange schwergetan, eine Beschreibung zu finden, die in den wenigen Zeichen über mich alles wichtige aussagt. Aber seien wir ehrlich: wir sind Autoren. Wir sollten mit Worten umgehen können 😉
Es ist wichtig dem Betrachter alles wichtige über einen Selbst zeigt und gleichzeitig nicht langweilig wirkt. Probier dich gerne ein wenig aus und bleibe dann bei der Version, die dir gefällt.
Vergiss das Genre, in dem du schreibst, nicht, dann sehen andere sofort, ob deine Bücher für ihn interessant sind.

Verlinkungen

Das war eines der häufigsten Leerstellen, die mir aufgefallen sind. Autoren machen Werbung für ihre Werke – soweit klar – aber wenn in der Beschreibung etwas von einem Buch steht und dann keinerlei Verlinkung zu diesem besteht, ist es eher unwahrscheinlich, dass jemand dieses Buch sucht und schlussendlich kauft. Füge zu einem Post über dein Buch immer eine Verlinkung dazu!
Wenn du eine Autorenseite hast, dann ist die Verlinkung zu dieser in deinem Profil Pflicht, damit jemand Neugieriges nicht ewig suchen muss. Von deiner Autorenseite sollte es kein Problem sein, deine Werke zu finden und in die Shops weitergeleitet zu werden.

Alternativ nutze ich sehr gerne linktr.ee. Dabei kann man einfach und kostenlos einen Account erstellen und verschiedene Seiten verlinken. Links ist meins als Beispiel.
Alle wichtigen Webseiten sind verlinkt und auf einen Blick findet jeder alles. Vor allem meine Webseite und mein Buch stehen sehr weit oben, um schnell gesehen zu werden. Weiter unten stehen auch Twitter, Instagram und Facebook. Außerdem habe ich auch mein Impressum verlinkt.
Man sollte nur aufpassen, dass man nicht zu viele Seiten verlinkt, sodass es nicht unübersichtlich wird.

Eigenwerbung?

Für viele Autoren ist Eigenwerbung eine der primären Gründe, um einen Autorenaccount zu erstellen. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass das nicht der einzige Inhalt sein sollten.
Wenn ich über einen Account eines Autors stolpere, aber von den letzten 15 Posts 14 Eigenwerbung sind, dann finde ich es nicht interessant. Es spricht nichts dagegen, hin und wieder Eigenwerbung zu machen, jedoch sollte das nicht der einzige Inhalt sein. Überlege dir also, was du aus deinem Autorenleben erzählen kannst und wie du es schaffst, dass Eigenwerbung nicht langweilig wird.
Ich möchte beispielsweise nicht, dass mein Feed voll von Autoren sind, die nur ihre Werke bepreisen. Ich will viel mehr über ihr Autorenleben, Ideen und kreative Arbeiten lesen, denn Werbung wird mir auch so schon angezeigt.
Überlege dir am besten, worauf du bei anderen Accounts achtest, was Goes und was No-Goes sind und baue nach diesem Prinzip deinen Account auf.
Als Faustregel gilt: nicht öfter als jeder 3. (besser 5.) Post sollte Eigenwerbung sein.

Linksammlungen? – bitte nicht

Es gibt einen Unterschied zwischen einem linktr.ee im Profil und in jedem Post eine Verlinkung.
Mir ist das vor einer Weile auf meiner eigener Facebookseite aufgefallen, dass ich bei jedem Post eine Verlinkung zu einer anderen Seite beigefügt habe. Das ist jedoch nicht empfehlenswert. Auch hier gilt, dass es nicht schlimm ist, hin und wieder zu verlinken, wenn es sich anbietet, aber wenn bei jedem Post eine Verlinkung ist, ist es nur eine Linksammlung. Der Leser will nicht ständig auf Links klicken müssen, um Inhalte von anderen Seiten zu sehen.
Also: einige Verlinkungen sind in Ordnung, aber nicht bei jedem Post.

Der Blick von Außen

Grundsätzlich ist es immer eine gute Idee, sich sein Profil und von ähnlichen Personen anzuschauen. Wenn du dir anschaust, wie andere Autoren ihr Profil aufbauen, was sie posten und wie das ankommt, kannst du einen ganz guten Eindruck davon bekommen, was gut und was nicht gut ist. Überlege dir dann, was du selbst übernehmen möchtest und wie es zu dir passt.

Du hast bereits alle Tipps umgesetzt? Sehr gut, dann bist du auf dem richtigen Weg!
Wenn du weitere Tipps hast, dann lass sie mich gerne wissen 🙂