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Wenn Geschichten triggern…

Schon seit Längerem verfolge ich die Debatten auf Social Media, ob Triggerwarnungen (oder auch Content Notes, kurz CN) unbedingt nötig sind. Immerhin ist es ein recht neues Phänomen, das Lesende sie fordern und Schreibende darüber nachdenken, diese in ihre Bücher hinzuzufügen. Und wenn ich ehrlich bin, versteh ich beide Seiten.

Ich habe das Gefühl, dass vor allem Autor:innen sich gegen Triggerwarnungen aussprechen. Doch auch von Lesenden hört man immer wieder, dass sie nicht nötig seien. Es gibt die Befürchtung, dass die Handlung gespoiltert oder zu vorhersehbar wird.

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Trommelwirbel: Der Newsletter kommt

Es ist soweit. Lange habe ich mir vorgenommen, dass ich meinen eigenen Newsletter starte und endlich ziehe ich es durch 😀

Geplant ist, dass einmal im Monat der Newsletter dich über alle Neuigkeiten informiert. Ich erzähle dir, wie es mit meinen Projekten steht und du bekommst Einblicke in mein Autorinnenleben. Außerdem erzähle ich dir wie es mit den Veröffentlichungen steht und was du ich die nächsten Wochen so plane.

Wenn du also Lust hast immer up to date zu bleiben, kannst du dich hier für meinen Newsletter einschreiben (oder diesen Link benutzen) und du verpasst nichts mehr. 🙂


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Was ich in meinem Studium über mein Schreiben gelernt habe

Es ist geschafft. Meine Bachelorarbeit ist geschrieben. Mit 13 Hausarbeiten, 4 Essays und meiner 30-seitigen Bachelorarbeit habe ich in den letzten 7 Semestern über 200 Seiten wissenschaftliche Arbeiten verfasst. Das wissenschaftliche Schreiben unterscheidet sich in wesentlichen Punkten zu dem kreativen Schreiben, mit dem ich meine Bücher schreibe, doch ein paar Dinge habe ich trotzdem lernen können.
Vermutlich ist keiner der Punkte überraschend, doch ich wollte sie trotzdem mit euch teilen.

Prokrastination muss sein. Das klingt jetzt vielleicht wie jemand, der gerne prokrastiniert und sich rechtfertigen will, wenn er es tut. Aber zumindest bei mir gehört eben diese Prokrastination zu meinem Schreibprozess dazu – wohl wissenschaftlich als auch kreativ. Am Anfang des Schreibens plane ich. Dieser Prozess unterscheidet sich natürlich zwischen meinen zwei Schreibarten, doch eins ist gleich: Ich brauche Tage oder Wochen, in denen mein Unterbewusstsein alle Informationen aufsaugen und verarbeiten kann. In der Zeit bekomme ich nichts aufs Papier, egal wie sehr ich es versuche, doch dafür geht es in den Tagen und Wochen danach umso besser.

Fortschritt kann man nicht messen. Ich bin so ein Mensch, der es liebt Word Counts oder geschriebene Seiten zu zählen und mit anderen zu vergleichen. Zumindest bei der ersten Rohfassung eines Buches kann man einen Fortschritt noch ganz gut sehen, doch ab dann wird es schwammig. Manchmal ist ein Eureka-Moment mehr wert, als Seiten voller non-sense geschrieben zu haben. Und genau deswegen ist es schwer, seinen Fortschritt zu messen. Es gibt Tage, an denen ich nur wichtige Kommentare einarbeite. Ich sitze Stunden an meinem Dokument und am Ende ist es vielleicht eine viertel Seite gewachsen. Deswegen kann es sinnvoller sein, sich über die Zeit, die man konzentriert gearbeitet hat, zu freuen anstatt es an Wortzahlen oder Seiten festzumachen.

Pläne umwerfen ist wichtig. Ich liebe meine Pläne. Bevor ich schreibe, habe ich einen Plan, was ich schreiben will und wie es am Ende aussehen soll. Doch hin und wieder profitiert die Arbeit davon, dass man genau diesen Plan umwirft. Am Anfang meiner Bachelorarbeit habe ich mir eine Gliederung gemacht, doch schnell gemerkt, dass sie keinen Sinn ergibt. Doch statt sie umzuwerfen, habe ich tagelang daran festgehalten und versucht meine Arbeit doch in diese Form zu zwängen. Erfolglos. Einige Tage hat mich das blockiert und ich konnte nicht weitermachen. Dann habe ich die Gliederung umgeworfen und neu gemacht und plötzlich lief es wie von alleine. Wenn etwas nichts wird, hat das nicht immer was mit den Fähigkeiten zu tun.

Selbstzweifel sind in Ordnung. Ja, auch ich habe Selbstzweifel. Wenn ich ehrlich bin, sogar sehr viele und permanent. Doch Selbstzweifel sagen nichts über die Qualität einer Arbeit aus. Sie können einen darauf hinweisen, dass das, was man fabriziert hat, Schwächen hat, doch statt sich deswegen schlecht zu fühlen, ist es wichtig, herauszufinden, woher diese Selbstzweifel rühren. Dann kann man sie sich zu Nutzen machen.

Das letzte und wichtigste: Ich liebe, was ich tue. Zwischen dem Deadline-Stress und den Selbstzweifeln geht es manchmal verloren. Doch ich liebe es, zu schreiben. Egal ob wissenschaftliche Abhandlungen oder kreative Texte. Es macht mir Spaß, einen Text entstehen zu sehen. Zu sehen, wie von einer kleinen Idee es zu einem großen Haufen an Buchstaben anwächst und sich plötzlich verselbstständigt. Es ist ein tolles Gefühl, zu sehen, was man geschafft hat. Das ist nur eine der Gründe, warum ich das Schreiben liebe 🙂

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Die Sache mit dem Verlagsvertrag

Lange habe ich gerade diesen Blogartikel vor mir hergeschoben, aber es muss raus: Mein Buch „Die Mädchen von Feenis Alberon“ wird nicht im Verlag erscheinen.

Ich möchte gar nicht großartig darüber reden, wie es dazu gekommen ist. Es waren Fehler in der Kommunikation und Zusammenarbeit – beidseitig verschuldet -, die uns dazu gebracht haben, den Verlagsvertrag aufzulösen. Es ist natürlich schade, aber vermutlich besser so. Wenn die Zusammenarbeit nicht klappt, dann ist es besser sie zu beenden, als sich durch ein langes und großes Projekt zu quälen.
Ich habe daraus gelernt und bin daran gewachsen.

Wie geht es jetzt mit der Reihe weiter?

Eine gute Frage. Kurz: Ich weiß es nicht.
Die Ideen reichen von wieder zu Selfpublishing, über einen anderen Verlag suchen bis hin zu, dass ich es erst einmal nicht weiterführe. Vermutlich wird Letzteres der Fall sein. Ich muss mir über ein paar Dinge klar werden, bevor ich dieses Projekt weiter bearbeiten kann. Sicher kann ich jedoch sagen, dass es nicht das Ende sein wird. Früher oder später werde ich mich wieder daran setzen die Geschichte der Stadt Feenis Alberon zu erzählen 🙂

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Frohes neues Jahr!

Ein bisschen verspätet melde ich mich aus meiner Versenkung zurück. Aber ich war nicht untätig!
Ausnahmsweise standen meine Ziele schon vor Tagen fest und ich musste sie nur noch übertragen 😀 Also hier ein kleiner Ausblick auf mein kommendes (Schreib)Jahr.

Ich finde es sehr wichtig, mir realistische Ziele zu setzen, damit ich nicht am Ende des Jahres nur eins erreicht habe. Deswegen brauche ich normalerweise recht lang, um mich zu entscheiden, was schlussendlich auf meine Liste kommt. 8 Punkte in meinem Schreibleben sind es geworden:

  1. Ich will einen Verlag für meine bereits fertigen Bücher finden. Also für Projekt DMAC, Projekt BFB und für mein Nymphen-Projekt. Updates dazu gibt es hier.
  2. Ein Projekt, das ich dieses Jahr unbedingt schreiben will, trägt (jetzt noch) den Titel Blind. Diese Geschichte schiebe ich jetzt schon seit Jahren vor mir her, aber dieses Jahr soll sie endlich raus 🙂
  3. Ich will insgesamt (mindestens) 2-3 Bücher dieses Jahr schreiben. Neben Blind stehen gerade ein weiteres Steampunkt Projekt und eine Weihnachts Romance Story auf der Liste. Mindestens eins von beiden soll dieses Jahr umgesetzt werden.
  4. Als Nächstes möchte ich mehrere Monate ausprobieren, einen Newsletter zu haben. Ob ich es dauerhaft umsetzen werde, weiß ich noch nicht, aber da viele Autor*innen darauf schwören, will ich es zumindest ausprobiert haben.
  5. Anfangen zu streamen. Schon seit einer ganzen Weile habe ich total Lust, Schreibstreams selbst zu machen. Sobald mein neuer PC da ist, will ich es zumindest ausprobieren und schauen, ob ich es auch langfristig machen will.
  6. Mindestens 2 Blogposts pro Monat. Ich weiß, dass ich letztes Jahr manchmal meinen Blog hab schleifen lassen, aber dieses Jahr möchte ich es wieder in Angriff nehmen. Es wird also wieder regelmäßiger Updates, Arbeitseinblicke und vielleicht auch Schreibtipps geben.
  7. Eine Sache, die eigentlich auf der Hand liegt: Die Veröffentlichung von Feenis Alberon 1. Da sich einiges verschoben hat, wurde das Buch noch nicht veröffentlicht, aber ich hoffe, es sollte noch dieses Frühjahr so weit sein. Mit etwas Glück schaffe ich eine weitere Veröffentlichung dieses Jahr.
  8. Soll ich mein Wunsch-Jahreswordcount teilen? Derzeit liegt er bei 240k. Ich kann gerade noch nicht einschätzen, ob das wirklich realistisch ist. Aber versuchen kann ich es ja 🙂

Dieses Jahr stehen natürlich noch ein paar andere Dinge an. Zum Beispiel werde ich im Februar meine Bachelorarbeit schreiben und kurze Zeit später vermutlich mit meinem Master beginnen. Ich hoffe, dass ich dann immer noch genug Zeit zum Schreiben freiräumen kann. Auf meiner To Liste steht außerdem, dass ich mir noch über ein paar andere Dinge klarwerden will (wie z.B. ob ich eine Patreon-Seite starten will). Über all die Dinge schreibe ich, sobald es so weit ist.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein tolles neues Jahr und dass du dieses Jahr deine Ziele erreichst. Was hast du dir für dieses Jahr vorgenommen? 🙂